Siehe Fotos (2)

Zeit-Wandbild „Where Time Stands Still“ von Queen of Two Diamonds

Historische Anlage und Denkmal, Historisches Erbe, Freske/Malerei, Streetart Um Cohennoz
  • Kommen Sie und bewundern Sie das Werk der Königin der zwei Diamanten im Picknickraum von Cernix, ein Fresko, das zu Sanftheit und Poesie einlädt!

  • Im Picknickraum von Cernix im Herzen von Val d’Arly projiziert die Straßenkünstlerin Queen of Two Diamonds eine sanfte, traumhafte Vision auf eine Wand, die in einen Zufluchtsort verwandelt wird. Sie schafft eine Zuflucht in der Zuflucht, wo ihr Fresko in der Ruhe eines Zwischenstopps zwischen zwei Abfahrten verankert ist.

    Das Gesicht einer Frau schwebt, losgelöst von der Realität. Mit geschlossenen Augen und in der Schwebe entkommt sie dem Tumult. Ihr violetter Teint, die Signatur der...
    Im Picknickraum von Cernix im Herzen von Val d’Arly projiziert die Straßenkünstlerin Queen of Two Diamonds eine sanfte, traumhafte Vision auf eine Wand, die in einen Zufluchtsort verwandelt wird. Sie schafft eine Zuflucht in der Zuflucht, wo ihr Fresko in der Ruhe eines Zwischenstopps zwischen zwei Abfahrten verankert ist.

    Das Gesicht einer Frau schwebt, losgelöst von der Realität. Mit geschlossenen Augen und in der Schwebe entkommt sie dem Tumult. Ihr violetter Teint, die Signatur der Künstlerin, befreit sie von jeglicher Identität, von jeder zeitlichen oder geografischen Verankerung. Träumer? Künstlerin auf der Suche nach sich selbst? Es ist vor allem eine Einladung. Um langsamer zu werden. Um zu sehen, was uns normalerweise entgeht. Sein Gesicht verlangt nicht nach Aktion oder Leistung. Es lädt zum Verlassenwerden ein. Ein notwendiges Loslassen angesichts eines sich ständig verändernden Berges.

    Neben ihm beobachtet ihn ein kleiner Yeti fasziniert. Großer Blick, dezentes Lächeln. Weit entfernt vom wilden Monster aus den Legenden ist er ein sanftes, fast kindliches Wesen. Bei Queen of Two Diamonds ist das Tier nie nur ein einfacher Begleiter: Es ist ein Spiegel. Vielleicht die Inkarnation des Kindes in uns, das nachdenkt, ohne zu urteilen.

    Zwei Figuren reagieren einander ohne einen Blick, verbunden durch einen Hauch von Farbe. Zwischen Traum und Wachzustand weben sie einen stillen Dialog, in dem alles durch den Ausdruck des einen und den Traum des anderen geschieht. Eine subtile Dualität, die sich sogar in ihrem Pseudonym widerspiegelt. Die gebürtige Bénédicte De Caro wählte „Two Diamonds“ als Spiegelbild, als eine wertvolle und vielfältige Facette ihrer Identität. An der Schnittstelle von Finesse und Widerstandsfähigkeit, Solidität und Brillanz verfolgt sie ihren Weg von Galerien auf die Straße, von Ausstellungen zu monumentalen Fresken.

    So markiert sie die Wände, wie andere die Haut gravieren. Eine präzise Linie. Markante Konturen. Farben, die auffallen. Seine Arbeit greift auf das Erbe des Neotraditionalismus zurück, einem vom Tätowieren abgeleiteten Stil, bei dem die Linie der Farbe vorausgeht und jede Form auf Dauer angelegt zu sein scheint. Aber hier mildert sie ihre Palette.

    In dieser kleinen Kabine, in der wir eine Pause machen, erklingt das Fresko der Königin der zwei Diamanten wie ein Kontrapunkt zur Dringlichkeit der Welt. Es bietet eine andere Interpretation dieses kleinen Fleckchens der Alpen: ein lebendiger, bewegter Raum, in dem man noch träumen kann.

    Hier wird der Berg nicht mehr an den Leistungen gemessen, sondern an dem, was er in uns weckt. Am Fuße der Pisten des Skigebiets Crest-Voland Cohennoz lädt eine neue Welt ein und bietet eine Pause, in der endlich die Fantasie die Oberhand gewinnen kann.

    Textnachweis: ©Be on the Crest.
  • Gesprochene Sprachen
Service
  • Ausstattungen
    • Parkplatz
Öffnungen
Öffnungszeiten
  • Das ganze Jahr über 2025
    Geöffnet Jeden Tag