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Fresko „It Could Be Us“ des Duos Ensemble Réel
Historische Anlage und Denkmal, Historisches Erbe, Freske/Malerei, Streetart
Um Notre-Dame-de-Bellecombe
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Nach dem monumentalen Fresko in Flumet im Jahr 2024 bieten uns die beiden Brüder im Jahr 2025 ein neues Fresko im Herzen des Dorfes Notre Dame de Bellecombe. Sie teilen ihre Erinnerungen an den Bergurlaub mit uns. Kommen Sie und erleben Sie sie mit uns!
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Ein alter Holzschlitten, der da liegt wie ein Relikt unzähliger wilder Abfahrten. Blumen in Blautönen, Berge mit brennenden Gipfeln, Ausbrüche einer traumhaften Landschaft. Und dann ein Teenager, eine einsame Gestalt, aber nie isoliert. Er blickt zum Horizont und ist von einem vertrauten Gefühl erfüllt: Staunen. Das könnten wir sein. Es hätte gestern sein können.
Künstler frieren die Erinnerung nicht ein, sondern fragmentieren sie. Schwarz und Weiß, ein Hauch von Farbe. Eine Schichtung...Ein alter Holzschlitten, der da liegt wie ein Relikt unzähliger wilder Abfahrten. Blumen in Blautönen, Berge mit brennenden Gipfeln, Ausbrüche einer traumhaften Landschaft. Und dann ein Teenager, eine einsame Gestalt, aber nie isoliert. Er blickt zum Horizont und ist von einem vertrauten Gefühl erfüllt: Staunen. Das könnten wir sein. Es hätte gestern sein können.
Künstler frieren die Erinnerung nicht ein, sondern fragmentieren sie. Schwarz und Weiß, ein Hauch von Farbe. Eine Schichtung von Empfindungen, wie ein Panorama, das wir mit jedem Blick neu zusammensetzen. Zwischen der Akribie des Realismus, der Dynamik der Straßenkunst und dem impressionistischen Impuls oszilliert das Fresko, immer in der Spannung zwischen Figuration und Abstraktion.
Hier ist alles Bewegung und Transformation. Jede Kreation entsteht aus einem Spiel der Materialien: zerrissene, neu zusammengesetzte und wieder zusammengefügte Papierstücke. Eine greifbare Erinnerung, ein Puzzle aus Emotionen, das sich weiterentwickelt und erneuert. Dasselbe Prinzip setzt sich an der Wand fort: Die Formen passen zusammen, folgen den Reliefs und spielen mit der Architektur. Was bewegungslos war, wird organisch.
So kreieren die beiden Brüder als Duo in ständiger Interaktion ihrer Empfindsamkeiten. Mehdi formt mit seinen präzisen und realistischen Linien Präsenz und verleiht Gesichtern und Objekten Körper. In der Woge der Abstraktion atmet Hugues Vibrationen, das verschwommene Echo von Erinnerungen. Wie Fragmente desselben Blicks, die sich kreuzen und zusammenkommen, weben sie eine zweistimmige Erzählung, in der jeder Pinselstrich auf den anderen reagiert. Zwei Sensibilitäten, ein Atemzug. Ein Ganzes, das mehr ist als die Summe seiner Teile.
Ihre Kunst ist raffiniert. Nun hebt sich der Blick, tritt einen Schritt zurück. Während ihre ersten Fresken prägnanter waren und den Augenblick so genau wie möglich einfingen, öffnet sich dieses in die Unendlichkeit. Fokusänderung: Herauszoomen, den Rahmen erweitern, die menschliche Figur in den Mittelpunkt einer weiten Landschaft stellen.
Es ist nicht nur eine ästhetische Entscheidung. Es ist eine Notwendigkeit. Angesichts der Unermesslichkeit der Natur erscheint der Mensch winzig und zugleich verankert, gefangen zwischen Kontemplation und dem Bewusstsein seines Platzes in dieser grandiosen Umgebung. Dieses Spiel mit den Maßstäben verstärkt die Erinnerung und lässt die Vergangenheit nachhallen.
Ensemble Réel lädt uns ein, diese einfachen und kostbaren Momente noch einmal zu erleben: den ersten Atemzug frischer Luft in der Höhe, das Morgenlicht auf den Gipfeln, die behagliche Stille schneebedeckter Landschaften. Ein Aufruf, innezuhalten, zu verweilen, im Augenblick zu verschmelzen. Denken Sie darüber nach und verstehen Sie, dass diese Schönheit zerbrechlich ist und am seidenen Faden hängt.
Textnachweis: ©Be on the Crest.
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